Der Parkbank Pinkler Kapitel XIII: alt & blutfarbig

Vorläufig ist schon vorbei. Ik wähl Die Längsten.
Die Längstpartei war immer da.
—Udo Üblich
XIII.

Der “kleinere Übel” Spruch gilt nicht nur in Amerika, wo er so lange verwendet wird, dafür und dagegen, dass eine bestimmte klischeehafte Wirkung dessen, selbst das Übel unterstützt.

Leider in Deutschland auch und in anderen demokratischen Ländern, in denen auf mögliche Koalitionskonstellationen geschwärmt wird, mit den la-di-da fashionabel Farbkombinationen, sind es trotzdem ausschließlich eine von der beiden Volksparteien, die das Sage haben.

Der Unterschied beim Parlamentarischen besteht darin, dass die Grünen, aber auch die stiefmütterlich behandelten Linken — wenn nur selten, weil verfassungswidrig eingestuft (sieh “Kapitalismuskritisch”) —, erlauben sich mitgeschleppt zu werden, um nach dem Anschein von Wählbarkeit oder Kompromissbereitschaft zu streben, wegen Gier nach Macht und Gut.

Wenn auch nur des Congressus Legatorum Regionalis Berolinensis, je näher ans Fleischzentrum des Staatsapparats, desto leichter strömt durch die Zähne heraus, “Warum nicht mal eine Wurst?” Der schlachtet mit. Obwohl sich der Hirte als Hüter präsentiert, leitet er die Viecher dahin. Wenn nicht schon schwarz, am Wahlnacht scheint alles Verkehrsrot, was ein Signal sein soll. Sollte doch ein Signal sein. Hier wird ausgetrocknet, bis vor der nächsten Schlacht.

Es gibt keine Opposition. Zählgemeinschaften gibt es. Es wird nicht bestimmt. Es wird bege… bege… bege… gesteuert. Die Volksparteien treiben diese Entwicklungen voran, und da wirkt in Wirklichkeit nur zusammen eine Einzige, die die dunkelst möglich Rotschattierung annimmt. Und man fragt sich woraus das Braun entsteht.

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