Ode to Cabbage

There’s a dearth of cabbage, that kraut helmet of green
On these pages, be they leaves or my unraveling.
Far be it for me— er,  Be – It – Far – From —
O! fuckit! Farbeitfrom should be gum.Farbeitfrom me to judge olde histories,
Mine’s an umpire’s perception’s opinion.
What’s forgot’s now lost to untold mysteries;
Losers annals aren’t Clio’s dominion.

Behold! hungry mourner, there’s gold been buried,
A dirge not so sad, after all.
Arise! hop ‘n’ clap, sing it slow, then hurried,
Drive the fall of the soul to the wall!

For this elegy’s a chant, ifyewill, it’s a song
A ballad, a caroled incantation
Of laudatory force to wake forth, to wake long,
So sing it! unto syne reputation!

Fare thee well, hair helmet of cabbage, we knew
Hardly you, or your twilight’s bread unleavened.
Your legacy’s the chancellorship’s prolonged hew’,
Lured and end doer’d and for good eighty-seven’d.

It’s of goals got, this bestowment —
Be it obit, be it passed, be it death be not proud.
See! the eyes in the head cannot hide, betray it loud:
“This must be my proudest moment.”

Verdict: the Kissinger Prize, May 2011 – Berlin

 

Let’s Get Lit

Worse than its misapplication is the superfluous “literally” in lieu of an already perfectly gratuitous “like”. Like, way worse. I am herewith copping to its being my own pet peeve in the sense that when I hear or read it I get irritated. Like, really irritated. Literally like. Not metaphorically maybe, but literally literally. Also, as a pet peeve it represents an almost subliminal sense of superiority on my part even though I know I am inferior in more ways than are countable, and how the simple occurrence of its use makes it silly and stupid of me to allow it to get on my nerves. File this paragraph under “that said”. Continue reading

Der Parkbank Pinkler Kapitel XVII: Grund genug

„Es ist die Frage, weiter, rücksichtslos weiter, oder aufhören, Schluss machen.”

—Thomas Bernhard
XVII.

Er sitzt auf einem Bett allein im Haftraum. Es liegen gegen ihn Hinweise für drei verschiedene Straftaten vor. Das ist Grund genug, ihn hier zu behalten. Verdächtigt ist er, einen Obdachloser in Hafennähe erschlagen zu haben. Der Verdächtiger wurde aufgefunden, mit der vermutlichen Opferjacke bei, samt Blutflecken. Er hat die Tatsache weder eingestanden noch bestritten. Wie er in den Besitz vom Bekleidungsstück kam, hat er bisher geschwiegen. Präzisere Details zu den Vorwürfen gibt es auch noch nicht.

Vor etlichen Stunden am Uferweg hinter Märkischem Platz wurde er von einem Streifenpolizist wachgerüttelt. Vielleicht ist es schon ein Tag her. Wenige Tagen davor war dieser Wachmeister auf den relevanten Ermordeten gestoßen, auf den selben Bank liegend, Kopf in Richtung Jannowitzbrücke zeigend, wie später der vom vermutlichen Täter, was der Blauer nicht umhin kam zu bemerken, wenn auch nur nebenbei.

Nun ist es unserm Verdachtsperson nicht entgangen, dass dieses Bett jener Schlafbankfläche in Größe und Form entspricht. Es ist wohl von dünn gepolsterten Brettern im Knast die Rede, aber den eckigen Latten gegenüber, was nicht unerheblich zu Hüft- und Nierenschmerzen führt, fühlt es sich hier behaglich an.

Er wägt das Für und Wider weiter ab: Hier gibts Schlafplatz und Essen. Wärme. Ein Klo. Eine Dusche. Selbstverständlich, nimmt man an, jedoch Schurken, die einem eventuell Gewalt antun. Doch draußen gibts sie auch. Und Mord ist grad angesagt. Dafür ist die Zeit irgendwie. Schlafplätze und Essen sind scheiße und stets aufdringlich im Kopf anstatt im Magen. Matratze wird irgendwann immer geklaut. Auch wenn es nicht kalt ist, ist es manchmal kalt.

Außerdem gibts keinen Blickkontakt mehr, geschweige denn das Miteinander. Ob es hier drin gibt? Auf der Straße wird es sich überall vor Unbehagen bis Ekel abgewendet. Dadurch wird sich die Minderwertigkeit andauernd verfestigt. So bloßgestellt zu werden, dass einer in diesem Welt versagen hat. Dass einer den Wille nicht besitzt. Dass man ab irgendwann diesen Wille als unerreichbar erlebt und auf dem Gehweg sitzt und Blickkontakt meidet auch nur kurz zu sehen zu bekommen.

Und das noch indirekt gegenseitig von der breiten Masse, indem sie den Blick meidet auch nur kurz zu werfen, um nicht selber bloßgestellt zu werden, dass sie einiges erkennt. Dass zum Beispiel Wohnungslosigkeit eine Ursache des Alkoholismus sei, ist Quatsch. Weil, was auch nur teilweise Quatsch ist, ist schlicht Quatsch. Dass obwohl es sich allezeit besoffene Penner gab — mit Leberzirrhose bis in der rot befleckten Nase erscheinend, die den größten Schauplätze der Erde schmücken und besudeln —, dass eine ursprüngliche Ursache tief in sich herumtreibt und sich wiedererkennt in den menschlichen Steinen, die in den Weg liegen.

Dass, was teilweise Quatsch ist, ist schlicht Quatsch, insofern Symptome zur Ausrede werden, Grund genug, dem Bettler keine Hilfe zu leisten und, wenn schon, nicht weil er damit Alkohol sucht, sondern weil er nicht im Besitz von diesem Willen ist. Tief im Inneren erkennt man den Unterschied zwischen diesem Willen und dem Lebenswillen. Ersteres ist Lebenslust, was unser Gefangener vermutet, nur gerochen zu haben. Gesehen. Gehört. Davon gehört. Observiert.

Zwischen damals, als er glücklich genug war, Unterlage und Wände unterm Dach zu haben — Grund genug, glücklich zu sein und trotzdem nicht glücklich —, und seitdem er auch ohne dieses weitermacht, ist der Lebenswille ohnehin de facto vorhanden. Und nun, obwohl das Ernähren eine Frage von Ob anstatt Wann und Wo und Wieviel ist, eine gewisse Ungewissheit herrscht über alles, die sagt, falls einer zuhört, warum man so treibt. Warum nur?

Diese allmächtige Ungewissheit heißt Todesangst. Ebenfalls darum wird den Blick abgewandt. Überdies ist das Augenkontakt soweit verloren wie es aus dem Gedächtnis unsrer Verdachtsperson verschwunden, wann er das erste Mal erkannte, mit dem Fluch von Lebenswille ohne Lebenslust beladen zu sein.

Zumindest von der Lage her sind alle Gefangene einigermaßen gleich. Ob sie vertraut verkehren ist rein akademisch. Das Arbeitsrätsel erledigt sich auch. Hier bedrängt der Wille nur die, die auf freiem Fuß wollen. Heute Nacht wurde gegessen und gut geschlafen. Grund genug zu gestehen ist seiner Gedanke, was sich von selbst versteht und auf ihn wirkt geradezu wie eine gewaltige Erleichterung.

Mit einem aufschreckenden Knall wird die Flurtür aufgesperrt. Widerhallende Sohlen begleiten einen schleppenden Schlüsselbund und kommen der Zelle nah. Der Schatten des Wärters kommt zuerst an, dicht gefolgt von seiner Gestalt. Sie versammeln sich vor den Gitterstäben und werfen einen neuen Schatten dahinter. Der stoppt, schließt um, schiebt auf und meint, »Die Beweiskraft der Indizien reicht nicht aus um Sie hier weiter festzuhalten. Sie dürfen nun gehen.«

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The Fist of May

As it relates to the fruits of labor beyond just harvest, this first day of May means a number of things, down to nothing, depending upon where one comes- or is coming from. Being an American by arbitrary birthright I can observe the spectrum from ignorance to disregard. The European perspective — which, perspectives being as they are, one should in no way claim capacity of even the most far-flung interpretive representation — is hardly of one voice as to the significance of International Workers’ Day, or how it should or shouldn’t be observed.There are non-Europeans who think they know how things are different in Euroland and are comfortable acting as authority on the matter. There are non-Euros who know better, but act as authority all the same. There are those who admit ignorance, but will say they get the general idea and don’t have too big a problem arguing a viewpoint on it. There are those who are less comfortable in this final regard, but not to the extent that you won’t hear plenty of peep out of them. Wherever the end of this line is, it doesn’t have anyone on it who’ll admit they don’t know what the fuck they’re talking about, counting myself. If there’s a silent majority, they ain’t sayin’ shit.

About the First of May: it’s easy to bear distant witness to people throwing bottles at cops or breaking windows and setting things on fire and saying that this isn’t what the celebration is supposed to be about. If there’s any safer an utterance on the subject than, “It’s supposed to be a peaceful demonstration of (compete cliché here),” I can’t recall hearing it. On the flipside, there’s no rounder a rebuke guaranteed than if you were to state certainly that breaking shit is in fact what it is all about.

Take the events 131 years ago surrounding Haymarket Square in Chicago as substantiated origin of today’s holiday in Europe and you have a parallel of competing stories as to what inspired what took place then — including who was involved and why, and what ultimately resulted and who all were instrumental in that — that lend remarkable credence to the appropriateness of this recurring annual symbolism of “we just wanna barbecue” vs. “get in line or stay away” vs. “peacefully demonstrate” vs. “stand up and be counted” vs. “make a ruckus” vs. “break the fucking system”.

If, on the other hand, the aforesaid safest interpretation of the meaning of these gatherings is the one viable demonstration, it seems to me like an awful lot of marching under the aegis of advertising democracies whose backdrop is an infrastructure of hierarchy that democracy is helpless to change more than indirectly rearrange.

Enter the Strike: standing up to sit down, walking in to walk out, shouting out to shut down, fully embracing boycott. These are all actions that, even if you see them as passive resistance, will most certainly beget an increase in violence one must be prepared to withstand in order to remain resolute enough to make a difference. Unfortunately, this threat of reactionary beatdown does not, in my opinion, factor into why the workers of the world will never unite to overcome those who own the right to hire and fire them under conditions that mutate with the times. Moreover, the lack of solidarity is not only due to inadequate organisation, but down to lack of unity of enlightened desperation: It requires the participation of a broad range of people of centuries-long indoctrination who are everything from too in need of their income to feed their own, to comfy enough in their consumer habits and don’t want to rock the yacht.

The most quickly dismissed are the ones who stand up. Given that the elections that dominate much of the world’s news these days are in a myriad of ways rigged at their outset, voting is anything but standing up. It serves first as an outlet of plausible freedom. If we really wanted the world free of its oppressors, the world’s workers’d be on strike and her unemployed boycotting everything else.

And the action alone is not enough. If it’s true that the price of liberty is eternal vigilance, the strike would have to be permanent.

solidarity forever

 

Der Parkbank Pinkler Kapitel XVI: erhellend und matt

XVI.

Dies ist die Geschichte von Kraft und Leere. Nicht allzu kompliziert zu erfassen, wenn man deren Wesentliche erleben hat oder wie hier, ist man bislang mit der Zusammenwirkung von Kräften und Leere ausgekommen. Jedoch verschachtelt ist der Geschichte wie die Kreisen der Hölle, wenn erzählt werden muss, über kräftige Leere gegenüber leeren Kräften und dann noch über leere Kräfte gegenüber kräftigen Leere. Gar nicht zu reden vom Verklausulieren nötig seitens des Erzählers.

Selbstredend kommen Leser zu dem Schluss, dass eine Festlegung von Begriffen Vorrang hat. Was ist Kraft? Was ist Leere? So einfach ist es leider auch nicht. Gerade deshalb diese Geschichte. Ich sag dies nicht, um die Geschichte im Voraus rätselhaft aufzuweisen, auch nun nur nicht, deren besonderen Umriss vorzulegen, aber doch: Die Geschichte bestimmt die Begriffe, nicht andersrum. Wiederum wird die Bedingungen der Geschichte von den daraus gewonnenen Begrifflichkeiten abhängen.

Vorwiegend aber und ganz einfach, eine Geschichte dürfte mehr sein als ein Bild wert. Eventuell auch diese. Leider bin ich weder Maler noch Schriftsteller. Als nichtmaler Künstler dennoch, zu erzählen habe ich eine Geschichte. Sie hängt von Worten ab und ich von Wörtern und, wie gesagt, die Bedeutung dieser Geschichte besteht aus Worte-abhängigen Wörtern. Kurzum: Metapher und Analogie kraft der Parabel. Diese handelt sich vom Folgenden:

Sprich: es war nicht nur einmal. Es war immer wieder. Wie der Messiahs von Fleischhändel aus dem Fall von Thomas von Aquin: Unsterblich. Lobt Jah! Und es wird noch immer sein. Oje! Wir werden bitter Vorräte nötig haben. Jedenfalls mehr als was Otto von Sprichwort parat hat.

»Bei Otto von Sprichwort ist nichts unbekannt.«  »Ich brauch aber eine Lebenszielversicherung, nicht Lebenszielberatung.«  »Zum Glück kenne ich auch noch einen Lebenszielversicherungs-verkäufer.«

Überleg. »Ist er teuer?«  »Billig ist er gerade nicht. Günstig aber, wenn einer bedenkt, was man dafür bekommt.«  »Die Versicherung ist ohnehin lebensrechtlich vorgeschrieben.«  »Eben.«

Und so macht sich unser Lebenszielversicherungsarme auf den Weg. Wie der Zufall es wollte, ist sein Ziel nur zwei Busse entfernt, der Eins-elf und der Einundzwanzig, darunter achtzehn Haltestellen. Zweimal Dreiviertelstunde. Am Büro angekommen, holt er den Aufzug in die neunten Etage und meldet sich bei der Dame am Empfang: »Sind Sie Laufkunde?«  »Bin mit dem Bus gekommen.«  Zugewiesen nimmt er im Wartezimmer Platz. Darunter ein Heft, eine Illustierte, anderthalb Artikel, viele Bilder. Dreiviertelstunde.

»So. Sie möchten bei uns eine Versicherung abschließen.«  »Na ja. Ich bin verpflichtet.«

»So so! Eine Lebenszielversicherung! Dabei kann ich Ihnen recht behilflich sein.« Er steht auf und geht zur Tür. »Frau Fang, bitte übergeben Sie mir den Lebenszielberatungsschein von Herrn…«

»Er hat keins. Der Herr gehört auch der Laufkundschaft.«  Von über die Kundenschulter: »Ich bin mit dem Bus gekommen.«

»So so.« Die Tür wird geschlossen und Platz wieder genommen hinterm Schreibtisch. »Sie hätten doch lieber erst anrufen sollen, der Herr. Allerdings ist der Fernsprecher noch nicht erfunden, und wir hätten den Anruf sowieso nichts entgegengenommen… trotzdem. Egal. Sie müssen uns ein Beratungsschein vorlegen. Ohne Lebenszielberatung wird keiner versichert. Zumindest nicht in diesem Staat. Wo kommen denn her, Herr…«

Das war einmal. Vielmals läuft es ähnlich so, auch nach Erfindung des Telefons. Meistens versucht der Lebensziel-versicherungsarme dem Kaufmann zu erklären, wie es schon beim Berater wirklich umgekehrt abgelaufen war, wo es heißt, der Beratene muss dem Zielberater den Versicherungsvertrag vorlegen können. Sonst wird keine Lebenszielberatung geboten beziehungsweise in Anspruch genommen. Zumal in jenem Staat.

Noch nicht ein einziges Mal weißt der Lebensziel-versicherungsarme beziehungsweise der Lebenszielberatungs-scheinlose, wo er her kommt. Er weißt lediglich, er kommt mit dem Bus.

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Flatness is a recurring theme (an exerpt).

[from German orig: dly]

cont’d from page 44

ingredients for flying cheese sandwich anti-gravity machines head to Aldi. You’ll need a bag of sliced white bread called Toastbrot. The cheese should be a cheese food colloidally constructed of dehydrated dairy power and oil and packaged in individually wrapped slices. In Aldi this is usually found by the beef jerky and dog food, not in need of refrigeration. One package fuels roughly one fleet.

Work on a flat surface large enough for the sandwich to move a half meter [2 ft] in any direction. No smaller than 5m² [16 sq ft] is recommended. Remove two adjacent slices of bread (no heels) from the bag. It is important that these are adjacent, as their outline when placed upon each other should be perfectly flush. Place the first slice of bread as close to the center of the surface as possible. Remove one slice of cheese from its wrapper and center it atop of the first slice bread so that the cheese in no way extends beyond the crust edge. Place the second slice of bread neatly flush on top of the first, creating the desired “sandwich effect”.

Now it’s time to insert the previously modified soldering iron described in Chapter 2. Prior to the heating stage, the bread should have been pre-toasted, but only slightly; it’s essential that the initial heat source be applied primarily to the cheese, hence the modification of the iron rod, flattened and generating heat from only one side of the tip. Insert the iron stem and apply heat to the underside of the cheese approximately halfway to its center. Any subsequent temperature rise in the bread should be the result of direct contact with the melted cheese food product.

Important: Compromising the integrity of the bread can cause crumble in flight, leading to leakage and potential cheese burns on the ground or, worse, a tear in the universe.

At some point when the cheese has reached between 450° to 500°C the bread slices will begin their counter-revolutionary spin. Do not remove the iron until the sandwich has achieved between 8-12 cm [3-5 in] lift for circa 3 seconds. Slide the stem in one swift horizontal motion so as not to fracture the bread.

Cheese temperature is maintained by bread slice friction and movement propelled by inexhaustible cheese food heat energy. You will now have an anti-gravity device of perpetual motion. Salt to taste.

 

Comments Off on Flatness is a recurring theme (an exerpt). Posted in Berlin.als.Bausatz

Struck sure. March first.

The question’s begged in the march toward progress.

Stare down Richtehofenstr. (Auerstr.), Berlin-Friedrichshain – 1906 / (hover 2017)

Infrastructure came with the plan. The POVs were brought by the economic miracle. Small wonders.

In die Aue von weit Weg aus.        Berlin-Friedrichshain – 2017